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5. März 2019

Wissen Sie, was Staatsmelder sind?

Ein Blick in die 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie klärt uns auf: Am 26.06.2017 trat die 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie mit Verschärfungen in Kraft.

Nun soll mit der 5. Version, die ab 10.01.2020 gelten wird, noch mehr Überwachungsstaat eingeführt werden. Dabei entstehen gleichzeitig neue Staatsmelder. Das Gesetz benutzt einen schöneren Begriff und nennt sie „Verpflichtete“, aber es sind nicht anderes als Denunzianten per Gesetz.

Heute schon müssen bestimmte Branchen den Behörden Meldung machen, wenn ihnen Transaktionen verdächtig vorkommen, insbesondere bei Summen über 10.000 Euro in bar. Dies sind Banken, Versicherungen, Autohändler, Edelmetall-Händler, Juweliere, Pfandleiher und Auktionshäuser.

Ab 10.01.2020 kommen diese Berufsgruppen neu hinzu:

  • Steuerberater (und wer sonst mit Steuersachen zu tun hat),
  • Immobilienmakler (wenn Objekte mehr als 10.000 € Miete erbringen),
  • Dienstleister (die virtuelles Geld in Fiatgeld wechseln und umgekehrt),
  • Wallet-Anbieter (Anbieter von elektronischen Geldbörsen),
  • Kunsthändler (bei Transaktionen über 10.000 €).
5. Dezember 2018

Vorabpauschale

Nach dem seit Anfang 2018 geltenden Investmentsteuerreformgesetz geht der Gesetzgeber bei Investmentfonds von einem fiktiven Ertrag aus und will eine „Vorabpauschale“ haben. Die wird zwar mit dem Freistellungsauftrag (max. 801 €) und der später einmal stattfindenden Auszahlung verrechnet, aber solange will der Fiskus nicht warten.

Es ist zwar kein Geld geflossen, der Betrag geht bei vielen Filial- und Direktbanken trotzdem von Ihrem Verrechnungskonto ab. Bei Fondsbanken werden dafür Anteile verkauft, Sie können aber auch eine Konto-Abbuchung vereinbaren.

Überprüfen Sie unbedingt Ihren Freistellungsauftrag!

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