Prüfen Sie den Steuerbescheid

Sobald der Steuerbescheid eingeht, legen Sie ihn nicht zu den Akten. Sie könnten Fehler in der Erklärung gemacht haben oder der Finanzbeamte.

Vielleicht haben Sie Ausgaben vergessen oder das Amt hat nicht richtig gerechnet oder eine Rechtsansicht nicht anerkannt? Wurden die Daten fehlerfrei übermittelt?

Der Einspruch muss innerhalb eines Monats beim Finanzamt eingehen. Das kann per Post, Fax oder Telegramm geschehen. Wenn im Steuerbescheid eine E-Mail-Adresse genannt, dann auch per Mail. Weitere Möglichkeiten sind der Einspruch vor Ort per Protokoll oder über Elster.

Wenn Sie die Frist wegen Krankheit oder eine Reise nicht einhalten konnten, dann bitten Sie um „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“.

Die geforderte Nachzahlung müssen Sie erstmal leisten, außer, Sie haben beim Einspruch direkt die „Aussetzung der Vollziehung beantragt“.

Sollte sich bei der Überprüfung herausstellen, dass dieser sich zu Ihrem Nachteil verschlechtert, dann muss dies der Beamte ankündigen und Sie können den Einspruch zurücknehmen.

Gibt es bereits ein Verfahren vor dem Bundesfinanzhof, Bundesverfassungsgericht oder Europäischen Gerichtshof, dann können Sie sich dranhängen.

Wenn ein Steuerbescheid von Amts wegen teilweise oder unter Vorbehalt ergeht, ist ein Einspruch nicht notwendig.