Die Rente kommt überraschend?

Eigentlich hat man 50 Jahre Zeit sich darauf vorzubereiten. Aber die Jugend hat andere Gedanken. Sie möchte konsumieren.

In einer Umfrage geht ein Viertel der Bevölkerung davon aus, auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Ein weiteres Drittel glaubt, im Reentenalter dazuverdienen zu müssen.

Werden Sie auch dazugehören?

Legen Sie monatlich auch kleinere Geldbeträge regelmäßig zurück. Wenn Sie mehrere Monate Rücklagen auf einem Tagesgeldkonto haben, dann legen Sie einen Aktiensparplan an. Ab 25 € monatlich ist dies möglich. Wegen der Gebühren sparen Sie lieber alle drei Monate einen höheren Betrag und kaufen Sie bei einem Discounter. Dort sind die Ausgabeaufschläge niedriger und es fallen meist keine Depotgebühren an. Auf diesem legen Sie am besten per Dauerauftrag in einen weltweit anlegenden Fonds an. Immer noch die lukrativste Sparform, vor allem wenn Sie mehrere Jahre Zeit haben, können Sie jeden Börsensturz aussitzen und profitieren sogar davon, in dem Sie für Ihren Sparbeitrag mehr Anteile bekommen.

100 Euro monatlich in 30 Jahren ergeben? Na? Sie haben 36.000 € angelegt und erhalten ca. 173.000 €. Hätten Sie das gedacht?

Ex-Fed Vorstand warnt vor Aktienblase

Ausgerechnet der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan warnt jetzt vor einer Aktienblase.

„Es gibt zwei Blasen. Wir befinden uns in einer Aktienblase und einer Anleihenblase. Die Anleihenblase wird letztendlich das größere Problem sein.“
Kurz nach dem Interview mit Greenspan knickten die Kurse an den Börsen deutlich ein.

Es ist ironisch, dass ausgerechnet Alan Greenspan vor einer Blase am Aktienmarkt warnt. Immerhin ist der ehemalige Fed-Chef direkt für den Finanzcrash 2008 mitverantwortlich.

Was ist, wenn unser Geld wertlos wird?

Eine deutsche Bundesanleihe ist die sicherste Anlage, die man sich vorstellen kann. Dafür müssen Sie eine Minus-Rendite in Kauf nehmen. Man kann sie immer verkaufen. https://www.deutsche-finanzagentur.de/de/factsheet/sheet-detail/productdata/sheet/DE0001104701/ 

Bridgewater wettet mit Milliarden gegen europäische Aktien

Kommt der Finanzcrash doch früher?

Short in europäische Aktien

Der weltgrößte Hedgefonds Bridgewater wettet mit Milliarden auf sinkende Kurse europäischer Aktiengesellschaften.

Bridgewater Associates hat diese Woche klammheimlich eine Short-Position in Höhe von 14 MILLIARDEN US-Dollar eröffnet. Damit riskiert der Hedgefonds 10 % seiner Vermögenswerte. Ein dringendes Warnsignal, der Finanzkollaps könnte viel schneller eintreten, als die meisten Anleger erwarten!

Laut einem Bericht von Reuters war die Reaktion der Märkte auf diese gigantische Short-Position zunächst verhalten. Doch langsam scheint bei den Tradern anzukommen, was dieser 14 Milliarden Short tatsächlich bedeutet. Bridgewater scheint damit auf einen drohenden Finanzkollaps wetten.

Laut einem Reuters Bericht „könnte Bridgewater so bearish sein, dass sie ein Desaster am Aktienmarkt erwarten.“

Investiert in Gold

Der 14 Milliarden Dollar Short ist nicht der einzige Hinweis, dass Bridgewater sich auf einen Kollaps vorbereitet. Denn gleichzeitig investiert der Hegefonds in Gold. Laut dem aktuellen Quartalsbericht hat Bridgewater seine Anteile an SPDR Gold Shares und iShares Gold Trust massiv erhöht.

Außerdem warnte Ray Dalio diesen Montag in einem Blogpost, dass sich seine Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in den letzten 10 Tagen geändert hätte. Er geht davon aus, dass der Wirtschaftszyklus bereits viel weiter fortgeschritten ist, als er bisher angenommen hat. Und wie Sie sicher wissen, endet dieser Zyklus mit einer Rezession und einem Finanzcrash!

Was ist in den letzten 10 Tagen passiert, das Dalio so in Angst und Schrecken versetzt hat? Die Antwort auf diese Frage ist beängstigend. Wissenschaftliche Daten beweisen, dass der nächste Finanzcrash bereits begonnen hat. Laut sämtlichen Indikatoren rollt ein Finanz-Tsunami auf uns zu, der sämtliche bisherigen Krisen in den Schatten stellen wird.

Fazit: Es ist nicht mehr die Zeit, auf steigende Kurse zu setzen

(Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/02/14/bridgewater-wettet-mit-milliarden-gegen-europaeische-aktien/)

Risikostreuung ist wichtig

Währungssymbole

Achten Sie nicht nur darauf, ihr Geld in Aktien, Immobilien und Gold anzulegen. Setzen Sie beim Bargeld auch auf andere Währungen wie Schweizer Franken, Singapur-Dollar, Norwegische Kronen und US-Dollar.  Ja, der US-Dollar ist auch nicht das Wahre. Aber wenn es 2018 auf der Welt rappelt, dann wird er noch benötigt. Die Bargeld-Vorschriften in Europa werden immer restriktiver, da ist es gut, andere Währungen zu Hause zu haben, um zahlungsfähig zu bleiben. Alle werden doch wohl nicht gleichzeitig verboten werden?

Lehren Sie Ihrem Kind den Umgang mit Geld

Viele Jugendliche sind heute schon durch Handyverträge überschuldet.

Erklären Sie Ihren Kinder den Umgang mit Geld, Schulden und Krediten. Konsumschulden sind schlechte Schulden. Wenn man das Geld nicht hat für vermeintliche wichtige Käufe, wie soll man dieses Geld mit Zinsen zurück zahlen?

Wann haben Sie das letzte Mal mit ihm Monopoly gespielt? Da lernt es den Umgang mit Investitionen und nebenbei auch noch Rechnen.

Schenken Sie Ihrem Kind eine Aktie und es wird den verschmähten Wirtschaftsteil täglich lesen, um zu wissen was diese Aktie macht.  Legen Sie ein Junior-Depot und besprechen Sie mit ihm gemeinsam die Aktienanlage. Am besten legen Sie das Geld in einen breit streuenden ETF-Aktienfonds MSCI World.

Mit 16 kann es schon ein Girokonto auf Guthabenbasis haben.

Die Schule ist beendet? Dann braucht es eine Haftpflichtversicherung. Sonst ist es bei einem Schaden für alle Zeiten ruiniert. Jetzt ist die Berufsunfähigkeits-Versicherung noch bezahlbar. Es hat in den ersten fünf Jahren keine Ansprüche an die Rentenversicherung. Für einen Sparplan bei der Bank für Anschaffungen und Notfälle ist der richtige Zeitpunkt, damit es das Sparen lernt. Der Arbeitgeber tut vielleicht etwas zu einem VL-Vertrag dazu?