Raus aus den Schulden

Auch wenn es so scheint, Ihre Lage ist nicht ausweglos.

Bringen Sie die Bereitschaft zur Offenheit und Einsicht mit.

Beherzigen Sie die nachfolgenden Schritte:

  1. Ermitteln Sie Ihren aktuellen Kontostand
  2. Halten Sie den Überblick wöchentlich bei
  3. Öffnen Sie die Briefumschläge mit Rechnungen
  4. Akzeptieren Sie Ihre Lage und nehmen Sie den Kampf auf
  5. Nehmen Sie jede Hilfe in Anspruch, die Ihnen angeboten wird
  6. Wo können Sie Einsparungen vornehmen? Zahlreiche Einspar-Möglichkeiten finden Sie in meinem Ratgeber Geld. Er ist bewusst günstig gehalten, damit jeder davon profitieren kann.
  7. Wie können Sie zu Geld kommen? Eignen Sie sich die Kenntnisse an, um im Hauptjob befördert zu werden.
  8. Nehmen Sie einen Nebenjob an.
  9. Verkaufen Sie Dinge, die Sie schon lange nicht mehr benutzt haben.
  10. Gehen Sie offen und freundlich mit Ihren Gläubigern um. Suchen Sie den Kontakt, erklären Sie Ihre Lage. Bieten Sie einen Weg der Rückzahlung an und wenn der Betrag noch so klein ist, wird dies positiv bemerkt
  11. Suchen Sie eine Vertrauensperson, die sich finanziell auskennt und vertrauenswürdig ist
  12. Denken Sie positiv und glauben Sie fest daran, aus dem Tief herauszukommen
  13. Wenn es aufwärts geht, bleiben Sie auf Sparkurs und behalten Sie die Kontostände im Blick
  14. Sie können nicht mehr Geld ausgeben als Sie verdienen. Sie müssen nicht mit anderen mithalten.
  15. Trotz aller Schulden-Rückführung, richten Sie einen Spar-Dauerauftrag ein. An dieses Geld gehen Sie nicht ran!
  16. Wenn noch etwas übrig bleibt, dann legen Sie sich ein zusätzliches Konto für Freude an. Nur damit gönnen Sie sich etwas. Sie wollen ja den ganzen Tag nicht nur an Ihre Schulden denken.
  17. Denken Sie an Wohlstand, Glück und Erfolg. Richten Sie Ihren Fokus weg von Armut.

Weitere Tipps gibt es in meinem Ratgeber Schulden.

Stromanbieter wechseln

Das können Sie jederzeit mit einer kurzen Kündigungsfrist.

Wenn Sie noch nie den Anbieter gewechselt haben, dann sind Sie im teuren Grundtarif Ihrer Stadtwerke. Der Vergleich kostet nichts. Stellen Sie den Vergleich ohne Bonus ein. Sonst zahlen Sie im zweiten Jahr deutlich mehr.

Sie brauchen keine Angst zu haben, ohne Strom zu sein. Das wird nie passieren.

 

Ist Ihr Girokonto zu teuer?

Es gibt viele Gründe, sein bisheriges Girokonto aufzugeben: Es ist zu teuer, bietet für den Preis zu wenig Service, es gibt Ärger mit der Bank oder ein Kunde zieht um.

Die Werbung klingt vielversprechend: „Kontoumzug in weniger als 10 Minuten“, „mit wenigen Klicks alles erledigt“ oder „ohne Aufwand wechseln“. So oder ähnlich versuchen viele Banken Kunden einen Girokontowechsel schmackhaft zu machen.

Bisher musste ein Bankkunde dafür einige Fleißarbeit absolvieren: Kontoauszüge von mehreren Monaten durchforsten, Lastschriften, Daueraufträge und Geldeingänge sortieren, die Adressen von Zahlungspartnern heraussuchen und zahlreiche Briefe zur Post bringen.

Seit 18. September 2016 sind Banken und Sparkassen durch das Zahlungskontengesetz verpflichtet, ihren Kunden einen Service anzubieten, der den Girokontowechsel vereinfachen und beschleunigen soll. Alte und neue Bank müssen nun zusammenarbeiten: Die bisherige Bank muss eine Übersicht aller Buchungen der letzten 13 Monate liefern, die künftige soll alle Zahlungspartner von der neuen Kontoverbindung schriftlich unterrichten. Beide Banken haften für Schäden aus einem fehlgeschlagenen Kontowechsel, der innerhalb von zwölf Geschäftstagen erledigt sein soll – unabhängig davon, ob jemand Online- oder Filialkunde ist.

Bequem. Möchten Sie mit Ihrem Girokonto zu einer anderen Bank umziehen? Nutzen Sie den Kontowechselservice, wenn Ihre neue Bank ihn anbietet. Selbst wenn noch nicht alles glatt läuft, fällt der Umzug damit leichter. Sie müssen Ihre alten Buchungen meist nicht mehr selbst sortieren und fast immer nimmt die neue Bank Ihnen den meisten Schriftverkehr ab.

Parallel. Schließen Sie das alte Girokonto erst, wenn Sie von allen Zahlungspartnern die Bestätigung haben, dass sie Ihre neue Kontoverbindung akzeptieren. So lange sollte auf beiden Girokonten noch Guthaben sein, damit mögliche Abbuchungen nicht platzen.

Vorsichtig. Trotz aller digitalen Unterstützung durch die Bank sollten Sie den Kontowechsel genau kontrollieren und prüfen, ob alle Buchungen übertragen wurden. Drucken Sie dafür die verschickten Briefe und die Übersicht der Bank aus. Dann haben Sie einen Nachweis, falls etwas schiefgeht. Auf jeden Fall haften die Banken dafür.

So wechseln Sie die Krankenkasse

Krankenkassenwechsel

Zum Jahreswechsel ändert sich für die gesetzlich Krankenversicherten wenig: Gute Einnahmen der Kassen, moderate Ausgabensteigerungen und ein Extrageld aus dem Gesundheitsfonds halten die Beiträge stabil. Trotzdem: Beiträge und Leistungen zu vergleichen, lohnt sich weiter – ein Wechsel der Kasse ist einfach und hilft sparen.

Wer von einer teuren Kasse zu einer günstigen wechselt, spart immer noch, wie ein

Extraleistungen vergleichen

Auch Extraleistungen können eine Kasse interessant machen. Die teure Viactiv hat davon bislang besonders viele. Mit ihnen können Kassen ihr Profil schärfen. Extras machen rund 5 Prozent der Leistungen aus. Alternative Behandlungen wie Osteopathie, zusätzliche Vorsorgeangebote oder mehr Geld für künstliche Befruchtung gehören zum Beispiel dazu, auch Zuschüsse für professionelle Zahnreinigung.

Legt jemand Wert auf persönliche Erreichbarkeit, sind ihm Geschäftsstellen in der Nähe wichtig und eine 24-Stunden-Hotline für medizinische Beratung. Auch das bietet nicht jede Kasse.

Wechseln kann jeder, es ist einfach. Wer mindestens 18 Monate Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, kommt jederzeit raus, um in einer anderen Mitglied werden zu können. Erhöht die

eigene Krankenkasse den Beitragssatz, ist ein Wechsel auch möglich, wenn ein Versicherter weniger als 18 Monate Mitglied ist. Dann gilt ein Sonderkündigungsrecht.

In beiden Fällen beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate zum Monatsende. Entscheidend ist der Eingang der Kündigung bei der alten Kasse. Wer ab 1. August bei einer anderen Krankenkasse Mitglied werden möchte, muss bis Ende Mai schriftlich kündigen. Die bisherige Krankenkasse ist verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Diese Bestätigung

reicht der Wechsler mit dem Mitgliedsantrag bei der neuen Kasse ein. Arbeitnehmer sollten bei ihrem Arbeitgeber die Mitgliedsbescheinigung der neuen Kasse abgeben. Er überweist die Beiträge

aus dem Bruttogehalt. Bei freiwillig gesetzlich Versicherten zahlen einige Arbeitgeber den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil mit dem Lohn aus. Dann muss der Versicherte den gesamten Beitrag in eigener Regie an die Kasse überweisen.

Online unter https://www.gesetzlichekrankenkassen.de/ finden Sie einen Preis- und Leistungsvergleich. Beachten Sie, dass nicht jede Krankenkasse in jedem Bundesland zugelassen ist.