7. Dezember 2018

Haben Sie eine betriebliche Altersvorsorge?

Update 2018:

Der steuerfreie Höchstbetrag ist von 4 auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung gestiegen, also 6.240 €. Auf 3.120 Euro brauchen Sie keine Sozialabgaben zahlen.

2017

Seit 2002 muss der Arbeitgeber Ihnen eine betriebliche Altersvorsorge anbieten.

Sie zahlen die betriebliche Altersvorsorge alleine? Dann gibt es jetzt eine gute Nachricht: Ab 2019 muss sich der Arbeitgeber stufenweise daran beteiligen. Erst gilt es nur für Neuverträge, ab 2019 auch für Altverträge in nicht tarifgebundenen Betrieben, ab 2022 auch bei vor 2019 abgeschlossenen Vertrag, egal ob der Betrieb tarifgebunden ist oder nicht.

In diesen zinsarmen Zeiten sehr wichtig. Das Niveau der gesetzlichen Rente wird auch nicht höher in den nächsten Jahren.

5. Dezember 2018

Vorabpauschale

Nach dem seit Anfang 2018 geltenden Investmentsteuerreformgesetz geht der Gesetzgeber bei Investmentfonds von einem fiktiven Ertrag aus und will eine „Vorabpauschale“ haben. Die wird zwar mit dem Freistellungsauftrag (max. 801 €) und der später einmal stattfindenden Auszahlung verrechnet, aber solange will der Fiskus nicht warten.

Es ist zwar kein Geld geflossen, der Betrag geht bei vielen Filial- und Direktbanken trotzdem von Ihrem Verrechnungskonto ab. Bei Fondsbanken werden dafür Anteile verkauft, Sie können aber auch eine Konto-Abbuchung vereinbaren.

Überprüfen Sie unbedingt Ihren Freistellungsauftrag!

3. Dezember 2018

Stromanbieter wechseln

Das können Sie jederzeit mit einer kurzen Kündigungsfrist.

Wenn Sie noch nie den Anbieter gewechselt haben, dann sind Sie im teuren Grundtarif Ihrer Stadtwerke. Der Vergleich kostet nichts. Stellen Sie den Vergleich ohne Bonus ein. Sonst zahlen Sie im zweiten Jahr deutlich mehr.

Sie brauchen keine Angst zu haben, ohne Strom zu sein. Das wird nie passieren.

 

30. November 2018

Finanzplan für frisch Verheiratete

Für Paare beginnt in Sachen Finanzen ein neuer Lebensabschnitt.

Girokonto

Bewährt hat sich, ein Girokonto zu eröffnen, auf das beide Partner Ihren Verdienst überweisen lassen. Es muss sich um ein „Oder-Konto“ handeln, auf das beide unabhängig voneinander zugreifen können. Die fixen Ausgaben wie Miete, Strom und Internet gehen davon per Dauerauftrag oder Lastschrift ab. Wenn Sie bei der Steuererklärung die gemeinsame Veranlagung wählen, reicht dieses Konto. Sonst fließt der Rest auf Einzelkonten beider Partner.

Steuern

Der besser verdienende wählt die Steuerklasse III, der andere erhält die V. Das Verhältnis sollte 60:40 betragen. Ist der Unterschied noch höher, droht eine Nachzahlung.

Versicherungen
Haben beide eine Privathaftpflichtversicherung, kann die jüngste Versicherung gekündigt werden.

Ebenso verhält es sich bei der Hausratversicherung. Passen Sie die Hausratversicherung an den Wert des gemeinsamen Hausrates an.

Tragen Sie den Partner als Begünstigten in der Lebensversicherung ein, sonst geht er im Todesfall leer aus.

20. November 2018

Bauen mit Kindern

Die letzte Förderung für eine selbst genutzte Immobilie ist 2003 ausgelaufen.

Die neue Große Koalition hat beschlossen, dass Familien ein Baukindergeld erhalten. Und dies rückwirkend ab Januar 2018 bis Ende 2020, sofern Sie in diesem Zeitraum kaufen oder bauen.

Das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen darf 75.000 Euro nicht übersteigen, wobei es zusätzlich einen Freibetrag in Höhe von 15.000 Euro für jedes Kind gibt.

Die Antragsteller – also die Eltern – müssen Kindergeld beziehen bzw. einen Kinderfreibetrag erhalten. Die Beantragung und Auszahlung des Baukindergelds soll über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erfolgen

Die Förderung läuft über 10 Jahre. Für jedes minderjährige Kind gibt es einen jährlichen Betrag von 100 Euro.

Nur in Bayern zusätzlich:

Familien in Bayern können sich besonders freuen. Denn hier gibt es einerseits einen erhöhten Baukindergeld-Zuschuss und andererseits kommen auch kinderlose in den Genuss einer Förderung.

  • Baukindergeld-Aufstockungum zusätzlich bis zu 3.000 Euro pro Kind
  • Bayerische Eigenheimzulageals einmaliger Festbetrag: 10.000 Euro

Die Baukindergeld-Aufstockung ergibt sich aus 300 Euro für 10 Jahre, bei Berechtigung. Die Bayerische Eigenheimzulage soll auch an Kinderlose ausbezahlt werden. Beantragung/Abwicklung/Auszahlung durch die BayernLabo in Arbeit. Einzelheiten der Berechtigung sind noch nicht abschließend geregelt.

Quelle: https://www.schwaebisch-hall.de

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