5. Januar 2019

Azubis können einen Zuschuss beantragen

Wenn Azubis während ihrer Berufsausbildung mit mehr bei den Eltern wohnen können, haben sie evtl. Anspruch auf einen Zuschuss. Die Ausbildungsvergütung dürfte nicht reichen, um Miete, Lebenskosten und Heimfahrten zu bestreiten.

Das Arbeitsamt zahlt dann eine Berufsausbildungsbeihilfe. Stellen Sie den Antrag vor der Berufsausbildung. Eine Schulausbildung wird nicht bezuschusst. Das Einkommen der Eltern oder des Lebenspartners spielt nur dann eine Rolle, wenn es bestimmte Freibeträge übersteigt. Zusätzlich werden sie vom Rundfunkbeitrag befreit.

Einen ersten Überblick gibt es auf www.babrechner.arbeitsagentur.de

26. Dezember 2018

Wie wär’s, wenn Sie 2019 mit der finanziellen Freiheit starten?

Weihnachten ist vorüber. Der Kontostand ist noch niedriger als sonst.
In meinem Ratgeber Geld steht alles drin, was man für die finanzielle Freiheit braucht. Ist schnell durchgelesen und dann beiseite gelegt.
Mit einem wöchentlichen Kurs und deren Aufgaben arbeiten Sie systematisch und kontinuierlich an den relevanten Themen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit.
Wie ein Puzzle greift eine Lektion in die andere.
Puzzle
Im Kursus lernen Sie u.a.:
  • Sie lernen, Ihre Energie zu steigern, um durchzuhalten
  • wie Sie aufräumen, um eine bessere Übersicht zu erhalten
  • was Sie über Geld denken?
  • die Fördermöglichkeiten des Staates nutzen
  • wie Sie Ihr Netto erhöhen
  • praktische Tipps, wie Sie Ihre Schulden reduzieren
  • wie Sie zusätzliche Einnahmen generieren
  • die Risikoklassen der Geldanlage werden erläutert
  • wie Sie Miete an sich selbst zahlen und
  • wie Sie eine auskömmliche Rente erhalten
Was für ein schönes Gefühl, wenn der Schuldenstand sinkt und das Vermögen wächst.
Warten Sie nicht länger. Machen Sie sich 2019 auf dem Weg zur finanziellen Freiheit.
20. Dezember 2018

Raus aus den Schulden

Auch wenn es so scheint, Ihre Lage ist nicht ausweglos.

Bringen Sie die Bereitschaft zur Offenheit und Einsicht mit.

Beherzigen Sie die nachfolgenden Schritte:

  1. Ermitteln Sie Ihren aktuellen Kontostand
  2. Halten Sie den Überblick wöchentlich bei
  3. Öffnen Sie die Briefumschläge mit Rechnungen
  4. Akzeptieren Sie Ihre Lage und nehmen Sie den Kampf auf
  5. Nehmen Sie jede Hilfe in Anspruch, die Ihnen angeboten wird
  6. Wo können Sie Einsparungen vornehmen? Zahlreiche Einspar-Möglichkeiten finden Sie in meinem Ratgeber Geld. Er ist bewusst günstig gehalten, damit jeder davon profitieren kann.
  7. Wie können Sie zu Geld kommen? Eignen Sie sich die Kenntnisse an, um im Hauptjob befördert zu werden.
  8. Nehmen Sie einen Nebenjob an.
  9. Verkaufen Sie Dinge, die Sie schon lange nicht mehr benutzt haben.
  10. Gehen Sie offen und freundlich mit Ihren Gläubigern um. Suchen Sie den Kontakt, erklären Sie Ihre Lage. Bieten Sie einen Weg der Rückzahlung an und wenn der Betrag noch so klein ist, wird dies positiv bemerkt
  11. Suchen Sie eine Vertrauensperson, die sich finanziell auskennt und vertrauenswürdig ist
  12. Denken Sie positiv und glauben Sie fest daran, aus dem Tief herauszukommen
  13. Wenn es aufwärts geht, bleiben Sie auf Sparkurs und behalten Sie die Kontostände im Blick
  14. Sie können nicht mehr Geld ausgeben als Sie verdienen. Sie müssen nicht mit anderen mithalten.
  15. Trotz aller Schulden-Rückführung, richten Sie einen Spar-Dauerauftrag ein. An dieses Geld gehen Sie nicht ran!
  16. Wenn noch etwas übrig bleibt, dann legen Sie sich ein zusätzliches Konto für Freude an. Nur damit gönnen Sie sich etwas. Sie wollen ja den ganzen Tag nicht nur an Ihre Schulden denken.
  17. Denken Sie an Wohlstand, Glück und Erfolg. Richten Sie Ihren Fokus weg von Armut.

Weitere Tipps gibt es in meinem Ratgeber Schulden.

10. Dezember 2018

Wann gibt es den Steuerbonus für Handwerkerleistungen?

Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen in Höhe von 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200,– € jährlich, erhalten Sie für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Ihrem Haushalt (§ 35a Abs. 3 EStG).

Nach BFH-Rechtsprechung sind Handwerkerleistungen nur begünstigt, wenn sie im räumlichen Bereich eines vorhandenen Haushalts erbracht werden. Deshalb gibt es keinen Steuerbonus für Handwerkerleistungen, die die Errichtung eines Haushalts – also einen Neubau – betreffen (BFH-Urteil vom 13.7.2011, VI R 61/10, BStBl. 2012 II S. 232). Die Finanzverwaltung gewährt deshalb für alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Errichtung eines Haushalts bis zu dessen Fertigstellung anfallen, keine Steuerermäßigung. Wann aber genau ist dieser Zeitpunkt erreicht, ab dem Handwerkerleistungen begünstigt sind? Diese Frage klärt derzeit der Bundesfinanzhof in einem hierzu anhängigen Verfahren.

Der Fall: Die Steuerzahler zogen in der Zeit vom 27. bis 29. März in ihr neu errichtetes Einfamilienhaus ein und meldeten sich am 31. März mit Hauptwohnsitz bei der Gemeinde an. Im Juni wurde der Außenputz angebracht, Einfahrt und Terrasse gepflastert, ein Zaun errichtet und ein Rollrasen verlegt. Für die hierfür angefallenen Lohnkosten beantragten sie die Steuerermäßigung. Das Finanzamt lehnte ab, da es sich um nicht begünstigte Neubaumaßnahmen handle.

Dagegen haben die Steuerzahler mit folgender Begründung geklagt: »Es liege eine Handwerkerleistung in einem Haushalt vor; denn das Gebäude sei bereits fertiggestellt gewesen, da es seiner Zweckbestimmung gemäß genutzt worden sei (vgl. H 7.4 EStH). Ein Haushalt sei begründet worden, da die wesentlichen Bauarbeiten des Gebäudes abgeschlossen gewesen und der Einzug stattgefunden habe. Die strittigen Leistungen hätten unwesentliche Restarbeiten betroffen. Ab der Haushaltsbegründung stünden weitere Handwerkerleistungen nicht mehr im Zusammenhang mit der Herstellung des Gebäudes.«

Doch bislang leider ohne Erfolg: Nach Auffassung des zuständigen Finanzgerichts wird eine Neubaumaßnahme nicht punktuell dadurch abgeschlossen, dass der Bauherr die Nutzung aufnimmt (Einzug in das Haus) und dadurch einen Haushalt begründet. Vielmehr sei in wertender Betrachtung zu prüfen, ob die jeweilige Maßnahme noch in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der Neuerrichtung des Gebäudes steht oder nicht. Nicht begünstigte Neubaumaßnahmen seien danach das Anbringen des Außenputzes als Teilleistung des Werkvertrags zur Errichtung des Einfamilienhauses sowie die erstmalige Erstellung von Außenanlagen in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Neubau (FG Berlin-Brandenburg vom 7.11.2017, 6 K 6199/16, EFG 2018 S. 219; Az. der Revision VI R 53/17). Abschließend entscheidet nun der Bundesfinanzhof.

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