15. Februar 2019

Steuerfreie Extras vom Arbeitgeber

Von einer Gehaltserhöhung bleibt höchstens die Hälfte. Dem Arbeitgeber kosten Sie 120 %.

Es gibt aber steuerfreie Extras, die voll bei Ihnen ankommen. Dem Arbeitgeber kosten Sie keine Pauschalsteuern oder Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. Argumentieren Sie damit bei der nächsten Gehaltsrunde oder beim neuen Arbeitgeber.

Was halten Sie von einem Yoga-Kurs oder er beteiligt sich an den Kita-Beiträgen? Benzin- und Essens-Gutscheine sind steuerbegünstigt.

Bitten Sie Ihren Arbeitgeber um ein Darlehen bis 2.600 Euro. Der Arbeitgeber kann Ihnen die dienstliche Bahncard zur privaten Nutzung überlassen. Betreuungskosten kann der Arbeitgeber bis 600 Euro jährlich übernehmen. Den Strom für private Elektroautos kann der Arbeitgeber abgabenfrei bereitstellen. Bis zu 500 Euro für die betriebliche Gesundheitsförderung sind begünstigt. Seit 2018 kann jetzt bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung ohne Steuern und Sozialabgaben in eine betrieblich geförderte Altersvorsorge fließen.

Für ein Job-Ticket muss ab 2019 kein geldwerter Vorteil mehr versteuert werden. Diese steuerfreie Leistung für Job-Tickets soll auf die Entfernungspauschale angerechnet werden, um eine Begünstigung gegenüber Arbeitnehmern, die diese Aufwendungen selbst aus ihrem versteuerten Einkommen bezahlen, zu verhindern.

5. Februar 2019

10 Millionen Unfälle geschehen jährlich

Sie führen aber nur in 2 % der Fälle zur Invalidität. Nur dann gibt es Geld.

Den Schutz gibt es ab 69 Euro im Jahr. Wenn Sie sich gegen einen Verdienstausfall nach einer Krankheit oder einem Unfall absichern möchten, sind Sie mit einer Berufsunfähigkeit besser bedient. Diese ist aber wesentlich teurer.

Wenn es doch zu einer dauerhaften Schädigung kommt, ist das Geld willkommen, um das Haus umzubauen oder ein behindertengerechtes Auto anzuschaffen.

Schließen Sie nicht zu knapp ab. 100.000 Euro bei 50 % oder 500.000 bei Vollinvalidität sollten es schon sein.

Verheimlichen Sie beim Abschluss nicht Ihre Hobbies, Vorerkrankungen und Risiko-Sportarten. Im Schadensfall kommt der Versicherer aus der Zahlungspflicht.

Lassen Sie sich die Gliedertaxe zeigen. Diese regelt den Prozentsatz des Körperteils der fehlt oder nicht mehr zu gebrauchen ist. Der Vertrag sollte mindestens die Musterbedingungen „AUB 2014“ erfüllen.

Einen ausführlichen Test gab es in der Zeitschrift Finanztest 10/2018.

25. Januar 2019

Zweitbeitrag GEZ loswerden

Wenn Sie privat mehrere Wohnungen haben, dann können Sie trotzdem nur einmal gleichzeitig fernsehen. Deshalb ist der Rundfunkbeitrag nur einmal zu zahlen (Az. 1 BvR 981/17).

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio (ehemals GEZ) hält ein entsprechendes Antragsformular bereit.  Bei Ihrer Kommunalverwaltung müssen Sie eine erweiterte Meldebescheinigung beantragen und diese dem Antrag beilegen. Beide Unterlagen senden Sie bitte an:

ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
50656 Köln

15. Januar 2019

Ich helfe mit meinem Privat-Coaching

Sie lesen nicht gerne? Monatelang einen Online-Kurs durcharbeiten, ist auch nicht Ihr Ding?

Für einige wenige biete ich ein Privat-Coaching an. Wir vereinbaren ein Telefonat. Darin besprechen wir Ihre jetzige Situation. Sie sagen mir, wo Sie hin wollen. Dann entwickeln wir gemeinsam einen realistischen Fahrplan. In regelmäßigen Abständen schauen wir nach, ob der Fahrplan eingehalten wird oder wo er nachjustiert werden muss.

Ein Vorgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie mich einfach an unter 0203 8609764. Mein Name ist Hans-Peter Wolff.

9. Januar 2019

Dividenden sind die neuen Zinsen

Wo gibt es noch 0,5 % Zinsen? Und das gleicht noch nicht mal die Inflation und Abgeltungssteuer aus. Meistens erhalte ich nur noch 0,01 % Zinsen auf mein Tagesgeld. Das wird wohl noch eine Weile so bleiben. Bei der Verschuldung der öffentlichen Hand ist eine deutliche Zinsabhebung durch die Europäische Zentralbank nicht möglich.

Ich stelle Ihnen einige Aktien als Dividenden-Perlen vor. (Hinweis: In einigen bin ich investiert). Diese verlieren in Krisenzeiten weniger. Die Dividende puffert zusätzlich eventuelle Kurs-Rückgänge.

Die Kurse haben sich beruhigt. Für dieses Jahr erwarte ich wieder steigende Kurse. Die nachfolgenden Werte sind geeignet, länger gehalten zu werden.

  • Die Allianz, WKN 840400, ist deutlich zurückgekommen. Bei dem Kurs von 175 € beträgt die Dividenden-Rendite 5 %. Die geplanten Aktien-Rückkäufe stützen zusätzlich die Rendite. Bei weniger Aktien erhöht sich der Gewinn pro Aktie.
  • Die BASF, WKN BASF11, hat 40 % im Kurs nachgegeben. 2016 ist sie auf dem Niveau von 60 € wieder gestiegen.
  • Wie wäre es mit einer Aktienanlage in USD? Der Dollar wird in der kommenden Krise steigen. Setzen Sie nicht alles auf den Euro! Duke Energy, WKN A1J0EV, bringt 4,2 % Dividenden-Rendite.
  • Telenor, WKN 591260, ist eine norwegische Aktie. Sie bringt aktuell 5,9 %.
  • Der Telekommunikations-Marktführer in den USA, Verizon, WKN 868402, bringt 4,3 %.
  • Wie wäre es noch mit einem Wert in CHF? Roche, WKN 855167, bringt aktuell 3,5 % Rendite. Dürfte aber steigen.
  • IBM, WKN 851399, ist in den Zukunftsfeldern unterwegs. Der Wert ist zurückgekommen. Das Rückschlag-Potenzial ist begrenzt. Der Wert bringt 5,5 % in USD

Diese ist eine persönliche Einschätzung und keine Anlage-Empfehlung.

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