Bankschließfach mieten

Sie möchten Wertsachen und Dokumente nicht zuhause lagern?

Die Zeitschrift Finanztest hat die Schließfachangebote von 29 Banken und drei Anbietern getestet. Es gibt große Preis- und Leistungsunterschiede. Die Mieten liegen zwischen 40 und 220 Euro für ein Schließfach, in dem ein breiter Ordner passt. Bei einigen fehlt der Versicherungsschutz für Diebstahl, Brand und Überschwemmung oder er ist nicht ausreichend.

Fragen Sie Ihre Bank, ob diese eine Schließfachanlagen hat. Targo- und Postbank haben keine. Nur 10 von 29 Banken vermieten auch an fremde Kunden. Natürlich zu höheren Preisen als für die eigene Kundschaft. Noch höher sind die Preise der privaten Anbieter Pro Aurum, EMS Werteinlagerung und Safe Lounge.

Wenn Sie anonym bleiben wollen, dann kommen nur die Privaten in Frage. Dort können Sie in bar zahlen.

Bargeld dort zu lagern, ist keine gute Idee. Erstens wird es nicht versichert und wie wollen Sie beweisen, dass so viel eingelagert war?

Prüfen Sie, ob Ihre Hausratversicherung möglicherweise bereits Wertgegenstände in Schließfächern abdeckt. Sonst sorgen Sie für ausreichenden Versicherungsschutz.

Erstellen Sie eine Bestandsliste für Ihr Bankschließfach und hinterlegen diese an einem sicheren Ort. Fotografieren Sie Ihren Schmuck und heben Sie die Kaufbelege auf. Legen Sie diese auf eine Tageszeitung, deren Datum sichtbar ist.

Wenn Sie Ihre Wertsachen zuhause lagern wollen, dann achten Sie darauf, dass der Tresor ein Sicherheitszertifikat hat und befestigen diesen an Boden und Rückwand.

Bildquellenangabe:RainerSturm  / pixelio.de
Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.